Aktuell

Gottesdienste mit Distanz-Regeln

[Stand 22.10.2020]

Hygieneregeln und Anmeldung

Die öffentlichen Gottesdienste in unserer Gemeinde sind zurzeit an besondere Hygieneregeln gebunden, vor allem die Einhaltung des Sicherheitsabstands (1,50 m) und daraus folgend eine Begrenzung der Personenzahl. Daher muss man sich rechtzeitig (bis Freitag 18 Uhr) entweder telefonisch oder per E-Mail anmelden:

Wer angemeldet ist, bekommt einen Platz reserviert. So können diejenigen, die (nicht) am Altarsakrament teilnehmen, so platziert werden, sodass sie bei Laufwegen einander nicht in die Quere kommen. Ein entsprechender Hinweis bei der Anmeldung würde uns helfen: „Ich nehme am heiligen Abendmahl teil / nicht teil / möchte mich nicht festlegen.“

Auf Folgendes sei besonders hingewiesen:

  • Wenn Sie sich krank fühlen, kommen Sie bitte nicht und sagen Sie ab, falls wir Ihr Kommen erwarten.
  • Bitte waschen und desinifzieren Sie Ihre Hände (Spender am Einang) – besonders, wenn Sie am heiligen Abendmahl teilnehmen möchten.
  • Die Mund-Nase-Bedeckung ist die ganze Zeit über zu tragen, außer am Altar zu Kommunion und in begründeten Einzelfällen.
  • Im Hauptgottesdienst wird nach der Predigt eine Pause zum Lüften eingelegt.
  • Gemeindegesang findet nicht statt.

Auch wer nicht „körperlich“ an der Feier teilnimmt, darf sich von der anwesenden Gemeinde im Gebet mitgetragen wissen.

Die Situation im Glauben annehmen

Wir wollen die Situation im Glauben annehmen und vor Gott tragen. In einem unserer Liturgiebücher habe ich ein „Bittgebet in Notzeiten“ gefunden. Die Sprache wirkt auf den ersten Blick etwas altertümlich. Ich finde das Gebet aber in seinem Inhalt – und auf den zweiten Blick sogar in seiner Sprache – sehr passend:

BITTGEBET IN NOTZEITEN

Heiliger, starker Gott, barmherziger Vater im Himmel:
zu dir rufen wir in unserer Bedrängnis und Anfechtung.
Denn du bist unsre Zuversicht und Stärke.
Gedenke nicht unserer Sünden und Übertretungen,
gedenke aber unser nach deiner großen Barmherzigkeit.
Wecke uns auf, dass diese Zeit der Heimsuchung uns zum Segen werde
und die Schrecken des Todes, die uns umgeben,
uns auf den Weg des Lebens weisen.
Heile, Herr, die Schwachen und Kranken,
sei bei ihnen in ihrer Angst und Not,
lindere ihre Leiden, gib ihnen Geduld,
erquicke sie mit deinem Trost
und reiße sie heraus aus allem Jammer.
Verleihe den Gesunden Kraft und Freudigkeit,
dass sie nicht müde werden, zu helfen und beizustehen.
Erfülle mit deiner Kraft alle, die der Kranken warten,
dass sie in ihrem Dienst nicht erlahmen und verzagen.
Denen du aber nach deinem Willen das Ziel gesetzt hast,
die erhalte in lebendigem Glauben an dich und unsern Heiland,
damit sie im Frieden heimgehen in das ewige Vaterland.
Herr Gott, vernimm unser Gebet, neige dich zu uns
und erhöre uns um Jesu Christi willen.

Lutherische Agende

Ihr Pfarrer Peter M. Kiehl